Valeria wünscht euch schöne Sommerferien.

Valeria ist inzwischen seit gut 10 Monaten in den USA. Unbeeindruckt von allem, was sich auf der ganzen Welt abspielt, wartet sie geduldig auf ihren Therapiestart. Sie macht es gut! Die täglichen Krämpfe umgeht sie „elegant“. Sie lässt sich ihre meist gute Laune nicht nehmen und lächelt ihren „Feind“ charmant weg. Das heisst, wenn eine Krampfphase wieder überstanden ist, will sie sich schnell davon erholen und lässt sich regelmässig mit Musik hören und tanzen, aufmuntern.

Valeria ist inzwischen seit gut 10 Monaten in den USA. Unbeeindruckt von allem, was sich auf der ganzen Welt abspielt, wartet sie geduldig auf ihren Therapiestart. Sie macht es gut! Die täglichen Krämpfe umgeht sie „elegant“. Sie lässt sich ihre meist gute Laune nicht nehmen und lächelt ihren „Feind“ charmant weg. Das heisst, wenn eine Krampfphase wieder überstanden ist, will sie sich schnell davon erholen und lässt sich regelmässig mit Musik hören und tanzen, aufmuntern. Auf Anweisung der Ärzte musste Valeria in den vergangenen Monaten auf eine Rückreise in die Schweiz verzichten. Auch wenn Valeria grundsätzlich einen guten Allgemeinzustand aufweist und die letzten Flugreisen gut gemeistert hat, sind diese dennoch mit Risiken für sie verbunden. Nach einer Wartedauer von über einem halben Jahr haben wir letzte Woche Bescheid erhalten, dass Valeria eine besondere Aufenthaltsgenehmigung für die USA erhalten hat. Valerias „deferred action“-Gesuch wurde genehmigt und sie hat jetzt den gleichen Status wie die „Dreamer“, von denen du vielleicht schon in der Zeitung gelesen hast – passt irgendwie, unsere kleine „Träumerin“, unser grösster Schatz.

Apropos Aus- resp. Wiedereinreise sind wir natürlich direkt betroffen, was die Auswirkungen der Coronakrise angeht. Wo wir vorher regelmässig Unterstützung und Besuch von Familie und Freunden aus der Schweiz bekommen haben, führt das Einreiseverbot dazu, dass wir seit mehreren Wochen zu dritt sind. Wir als Eltern sind sehr gefordert. Valeria benötigt eine 100%-ige Betreuung rund um die Uhr. Mario arbeitet hier seit Beginn unseres Aufenthaltes im Homeoffice. Auch seine regelmässigen Arbeitsreisen in die Schweiz sind momentan unmöglich. Die Nächte wechseln wir uns gegenseitig ab, damit wenigstens jemand von uns beiden einen erholsamen Schlaf findet. Ganz auf uns alleine gestellt zu sein zehrt an unseren Kräften und leider lassen die momentanen Zustände in den USA nicht darauf schliessen, dass sich dieser Umstand bald ändern wird. Dennoch scheint jetzt das Licht am Horizont heller denn je, was uns wieder etwas Aufschwung gibt. Zum ersten Mal haben wir nun auch den 4. Juli (Independence Day) den Nationalfeiertag der USA miterlebt. Vor dem Hintergrund der momentanen Situation wussten wir nicht, was uns erwarten wird. Wir waren sehr erleichtert, dass dieser Tag mehrheitlich „ruhig und friedlich“ verlief, zumindest hier bei uns in Boston.